Eine Saftkur ist eine Entgiftungsdiät, bei der man für einen kurzen Zeitraum, in der Regel ein bis drei Tage, Gemüse- und Fruchtsäfte (und oft nichts anderes) zu sich nimmt. Die Befürworter glauben, dass das Trinken von Saft den Körper mit heilenden Nährstoffen überflutet und gleichzeitig Giftstoffe und Abfallstoffe ausspült.

Es wird auch angenommen, dass es die natürlichen Entgiftungsprozesse des Körpers unterstützt, indem es die Ernährung von Zucker, Koffein, raffinierten Lebensmitteln und anderen energieraubenden Substanzen befreit.

Was kann man während einer Saftkur essen?

Roher (unpasteurisierter) Bio-Saft ist der wichtigste Bestandteil einer Saftkur. So kannst du entweder fertige Saftsorten, wie beispielsweise Selleriesaft online bestellen oder die Säfte selbst herstellen.

Zwischen den einzelnen Säften oder Mahlzeiten sollte man außerdem ausreichend Wasser trinken, um die Ausscheidung zu fördern.

Während einer Saftkur werden Bio-Produkte bevorzugt. Wer mehr Kalorien benötigt, kann auch Smoothies und einige andere gesunde Lebensmittel. Manche Menschen entscheiden sich ausschließlich für rohe oder vegane Lebensmittel, während andere glutenfreie Mahlzeiten und Snacks zu sich nehmen.

Obst und Gemüse

Zu den Früchten und Gemüsesorten, die für die Herstellung von Säften verwendet werden, sowie zu rohem Gemüse als Snack gehören

  • Grünkohl
  • Blattgemüse
  • Karotten
  • Spinat
  • Paprika
  • Sellerie
  • Kohl
  • Äpfel
  • Rote Beete
  • Glutenfreie Vollwertkost
  • Mandelmilch
  • Kokosnussmilch
  • Nussmilch
  • Cashew-Milch


Glutenfreie vegane Mahlzeiten und Snacks können empfohlen werden, wenn du während einer Saftkur hungrig bist, dich auf eine Saftkur vorbereitest oder eine Saftkur beendest.

Saftkur beenden – worauf sollte man achten?

Am Tag nach der Saftkur solltest du hauptsächlich rohes oder leicht gedünstetes Gemüse und Obst oder Nüsse essen. Die Portionen sollten klein sein und die Ernährung sollte derjenigen ähneln, mit der du dich auf die Saftkur vorbereitet hast – kein Zucker, Kaffee, Weizen, glutenhaltige Lebensmittel, verarbeitete Lebensmittel oder Milchprodukte.

Nimm am nächsten Tag mehr pflanzliche Lebensmittel zu dir, z. B. Bohnen, braunen Reis oder Quinoa. Füge weiterhin Lebensmittel hinzu, die du in deiner normalen Ernährung haben möchtest. Am fünften Tag nach dem Fasten kannst du wieder normale Mahlzeiten zu dir nehmen.

Manche Menschen nutzen die Tage nach einer Fastenkur, um herauszufinden, wie sie auf Lebensmittel reagieren. Dazu führst du ein Tagebuch und führst die Lebensmittel systematisch wieder ein und notierst alle Veränderungen bei Energie, Verdauung, Heißhunger oder anderen Symptomen.

Am ersten Tag kann zum Beispiel Gluten in kleinen Mengen eingeführt werden. Notiere dann, was in den 24 bis 48 Stunden nach der Wiedereinführung der einzelnen Lebensmittel passiert. Milchprodukte sind eine weitere Lebensmittelkategorie, die oft vorsichtig wieder eingeführt und getestet wird.

Vorteile der Saft-Diät

Verbesserte Gesundheit:

Da Obst und Gemüse reich an Nährstoffen sind, erhöht das Trinken von frischem Saft die Aufnahme von Vitaminen, Mineralstoffen und anderen entzündungshemmenden Verbindungen. Diese Mikronährstoffe können dazu beitragen, das Immunsystem zu stärken und die allgemeine Gesundheit zu verbessern. In einer Studie aus dem Jahr 2017 wurde beispielsweise festgestellt, dass die Probanden nach einer dreitägigen Saftfastenkur ein höheres allgemeines Wohlbefinden hatten. Die Forscher vermuten, dass dies zum Teil darauf zurückzuführen ist, dass die saftbasierte Ernährung das Darmmikrobiom verändert hat.


Gesteigerte Energie

Manche Menschen berichten, dass sie sich nach einer Saftkur energiegeladener fühlen. Das könnte zum Teil an den energiereichen Nährstoffen in Obst und Gemüse liegen, aber auch an der Verringerung von „Energiefressern“ wie zuckerhaltigem Kaffee und zuckerhaltigen Lebensmitteln.


Geringere Dehydrierung:

Eine weitere Möglichkeit, wie eine Saftkur die Energie steigern kann, ist die Verringerung der Dehydrierung. Viele Menschen trinken nicht die empfohlene Menge an Flüssigkeit (2 – 3L pro Tag). Das kann dazu führen, dass du dich müde fühlst. Wenn du den ganzen Tag über Saft trinkst, kann das helfen, diesen Effekt zu reduzieren.


Ausscheidung von Giftstoffen

Einige Obst- und Gemüsesorten sind als natürliche Entgifter bekannt. Dazu gehören Kreuzblütler, Sellerie, Grapefruit und Beeren. Einige Forscher bezweifeln jedoch, dass sich mit einer Entgiftungsdiät die Körperfunktionen durch die Ausscheidung von Giftstoffen tatsächlich verbessern lassen. Solange keine weiteren Untersuchungen durchgeführt werden können, ist es schwierig zu sagen, welche Auswirkungen diese Art von Ernährung langfristig hat.

Bessere Verdauung

Roher Saft enthält Enzyme, die die Verdauung verbessern können. Frisch gepresster Orangensaft zum Beispiel beeinflusst den pH-Wert und den Säuregehalt im Verdauungssystem. Es wurde auch festgestellt, dass Blattgemüse die Darmmikrobiota verbessern kann.

Fazit

Auch wenn noch mehr Untersuchungen erforderlich sind, welche gesundheitlichen Vorteile mit der Saftkur einhergehen, ist eines definitiv sicher: Eine Saftkur ist eine hervorragende Möglichkeit, mehr Obst und Gemüse in deine alltägliche Ernährung zu integrieren. So kannst du beispielsweise ganz einfach eine Saftkur Online bestellen und dabei aus verschiedenen Säften wählen.

Von Deanna

Hey, Deanna hier :) ich hatte schon in der Schule eine eigene kleine Radio-Sendung und daher kam die Idee, einen Blog mit dem Namen "Web-Funk" zu starten (denn Radio ist leider out). Ich informiere dich regelmäßig über alles, was ich im Alltag sehe und interessant finde. Schau gerne vorbei!

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